"Inclusion
International"
Großer
Weltkongress in Berlin 2010
Heikes
abenteuerliche Fahrt nach Berlin
Wir
sind mit dem W.E.K Bus nach Stuttgart zum Hauptbahnhof gefahren.
Dort haben wir auf den ICE gewartet. Dann ging die Hektik schon
mal los. Denn es war keine Rampe bereit gestellt. Obwohl wir schon
seid Monaten angemeldet waren. Das Bahnpersonal hat dann doch
noch die Rampe gebracht. So kam ich in den ICE.
Im
ICE hat das Zugpersonal für mich in Berlin angerufen. Damit
dort auf jeden Fall eine Rampe bereit stehen würde. Das hat
auch gut geklappt.
Aber
dann ging das Theater weiter. Im Regionalexpress wusste wieder
niemand bescheid. Wir wurden recht unfreundlich empfangen. Aber
unsere starken Jungs haben mich ohne Rampe in den Zug gehoben.
Nachher
sind wir mit der Straßenbahn gefahren. Die hat furchtbar
gewackelt und gerauscht. Ich bin in meinem Rollstuhl bald seekrank
geworden.
Bei
jedem Mal umsteigen, ging die Sucherei nach dem richtigen Aufzug
los. Oftmals waren die Aufzüge sehr vermüllt, zu klein
oder besetzt.
Wir
haben oft eine Straßenbahn fahren lassen müssen, weil
wir zu spät kamen. Insgesamt war es nicht einfach. Alles
ist mit dem Rollstuhl immer noch sehr kompliziert. Aber wir waren
eine super Gruppe. Alle haben mitgeholfen und aufeinander gewartet.
So konnten wir über die Umstände meistens lachen!!!
(Und Stefan, Matthias, Silke und Bianca habe kräftige Oberarme
bekommenÉ)
Inclusion
International in Berlin vom 16. -19.6.2010
Bericht von Markus
Wir
sind jeden Tag mit öffentlichen Verkehrsmitteln in das Kongresszentrum
gefahren.
Dort
angekommen haben wir immer zuerst an einer gemeinsamen Veranstaltung
teilgenommen. Dort wurde teils in Deutsch, Englisch und in einer
anderen Sprache vorgetragen. Deshalb mussten wir uns ein Gerät
ausleihen. Das sah aus wie ein Walkman.
Dort
konnte man die Übersetzung hören. Es war trotzdem sehr
anstrengend zum zuhören und ich bin einpaar mal eingenickt.
Danach konnte man zwischen verschiedenen Workshops wählen.
Das
Tagungsgebäude war in einem Hotel mit verschiedenen Räumen
die verschiedene Namen tragen z.B.: Städtenamen.
Um
17.30 Uhr waren die Veranstaltungen zu Ende. Ich habe es gut gefunden,
dass man auch die schlechten und schönen Seiten von verschiedenen
Menschen und Ländern kennen lernen konnte. Es waren Teilnehmer
aus über 70 Ländern bei dem Kongress.
Bericht
über Berlin Hotel Andels
Von Bianca
Das
Hotel Andels war sehr schön. Wir hatten das Glück in
einem 4 Sterne Hotel zu wohnen. Das Zimmer war sehr elegant und
luxuriös eingerichtet.
Abends haben wir verschiedene Sachen unternommen: Schifffahrt
auf der Spree, Spaziergang durch Berlin, Biergarten, feines Abschlussabendessen.
Der
Weltkongress tagsüber war aufregend aber auch ziemlich anstrengend.
Es ging um folgende Themen:
-
Un-Konvention
-
Menschen mit und ohne Behinderung
-
Armut
- Wohnen, wie man in Zukunft wohnen möchte
- Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung
- Recht von Menschen mit Behinderung
- Mitbestimmung.
Die
Veranstaltungen waren sehr interessant, aber auch oft schwierig.
Insgesamt hat mir die Reise Mut gemacht.
Ich
habe Mitbestimmungsrechte. Als Werkstatträtin muss ich versuchen
für diese auch einzustehen. Das wird schwierig. Mal sehen
ob mir das gelingt.
Es
war eine ganz tolle Gruppe und es hat mir sehr, sehr viel Spaß
gemacht.
Mehr
Infos über den Weltkongress von Inclusion International gibt
es hier.
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