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Gründung der Bundesvereinigung der Werkstatträte


Heike:
Wo wurde die Bundesvereinigung der Werkstatträte gegründet?

Assistenz des Vorstandes:
Die Bundesvereinigung der Werkstatträte hat sich am 7. Februar 2008 in Berlin gegründet.

Heike:
Wie viele Personen waren da, oder. aus wie vielen Personen besteht die Bundesvereinigung?

Assistenz des Vorstandes:
Die Gründungsmitglieder sind die bereits schon bestehenden Landesarbeitsgemeinschaften der Werkstatträte. Es waren also Werkstatträte aus Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, und Niedersachsen da. Wir waren etwa 28 Menschen (mit Assistenten und Gästen).

 

 

Die Landesarbeitsgemeinschaften vertreten ganz unterschiedlich viele Werkstatträte. Je nach dem wie groß das Bundesland ist und wie viele Werkstätten Mitglied sind in der LAG. Wir in Baden-Württemberg vertreten inzwischen über 70 Werkstätten mit über 13000 Mitarbeitern.

Heike:
Was habt Ihr in Berlin gemacht?

Assistentin des Vorstandes:
Zu erst mussten wir eine Satzung erarbeiten. Wir wollen ein eingetragener Verein werden. Diese Satzung haben wir in Berlin verabschiedet. Danach haben wir 3 Vorstände, 1 Kassierer und 1 Schriftführer gewählt. Die Vorstände haben einen Geschäftsführer bestellt. Danach haben wir ein bisschen gefeiert!

 

 

Von links nach rechts: Herr Weißenbrunn, Werkstattratsvorsitzender Barmherzige Brüder Saffig (Geschäftsführer), Frau Wiegand aus Brandenburg (Kassiererin), Herr Kruse aus Schleswig-Holstein (Schriftführer), Herr Bollmer aus Baden-Württemberg (1. Vorsitzender), Herr Wolter aus Berlin(stellvertretender Vorsitzender), Herr Denne aus dem Saarland (stellvertretender Vorsitzender)

Heike:
Warum gibt es die Bundesvereinigung?

Assistentin des Vorstandes:
Die Bundesvereinigung will die Interessen der Werkstattbeschäftigten auf Bundesebene vertreten. Sie möchte die Selbstbestimmung und Selbstvertretung behinderter Menschen vorantreiben.

Ein Ziel der Bundesvereinigung ist es eine bundeseinheitliche Mitwirkungsverordnung voran zu treiben. In dieser Mitwirkungsverordnung sollten auch Mitbestimmungsrechte verankert sein. So wie in der Diakonischen Mitwirkungsverordnung.

Die erste Aktion der Bundesvereinigung ist ein Stand auf der Werkstätten:

Messe in Nürnberg. Die ist vom 6. März bis 9. März 2008. Die Bundesvereinigung veranstaltet dort am 7. März außerdem eine Podiumsdiskussion. Das Thema lautet: "Unsere Rechte unsere Pflichten als Werkstattbeschäftigte: Was wir haben was wir wollen". Da sprechen Werkstatträte mit verschiedenen Experten über den Werkstattlohn, über die Mitwirkungsverordnung und über den rechtlichen Status behinderter Menschen.

Mehr Informationen gibt es unter: www.werkstaettenmesse.de

Bianca:
Ich wünsche den Leuten der Bundesvereinigung viel Glück!

 

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